Ist Wildfleisch gesund?

Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Wildbret gehört zu den eiweißreichsten Fleischarten und ist meist nährstoffreicher als das Fleisch von Schlachttieren. Wer auf seine Figur achtet, schätzt den geringen Fettanteil. Daneben ist Wild sehr cholesterinarm. Schwermetalle und Pestizidrückstände sind aber im Wild manchmal höher als im Fleisch von Schlachttieren.

Ein weiteres Risiko: Im Wild sind häufig Parasiten, die auch dem Menschen schaden können. Die Ansteckung mit Wildkrankheiten ist dann möglich, wenn Jäger und Händler ihre Sorgfaltspflichten vernachlässigen und beim Öffnen des Tieres nicht genau hinschauen. Auch das zarteste Filet von Reh und Hirsch sollten Sie deshalb durchbraten und es nicht rosa essen; Sie könnten sich sonst mit einer unangenehmen Tierkrankheit (Zoonose) infizieren, die vom Hausarzt nur selten auf Anhieb erkannt wird.

Das Risiko ist zwar nicht sehr groß, aber eben durch gründliches Garen leicht vermeidbar. Bei dem sogenannten Parkwild, also halbzahmen Damhirschen, sind die Gesundheitsrisiken geringer, weil die Tiere in der Regel nicht geschossen, sondern in einem Schlachthaus getötet und unter Aufsicht zerlegt werden.

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