Ernährungsmythen
Muscheln liefern reichlich hochwertiges Eiweiß und ihr Fleisch ist besonders fett- und kalorienarm. Vor allem aber steckt in den Schalentieren viel wichtiges Jod. Dieses Spurenelement ist hierzulande häufig Mangelware und sorgt dafür, dass die Schilddrüse ihre vielfältigen Aufgaben zuverlässig erfüllen kann. Vor dem Genuss steht das sorgsame Aussortieren - geöffnete Muscheln gehören nicht in den Topf.
Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, muss nicht auf Köstlichkeiten wie Gelees und Cremes verzichten. Denn mit Agar-Agar gibt es eine rein pflanzliche Alternative zu Gelatine.
Wenn es um den Erhalt von Vitaminen geht, haben Schnellkochtöpfe einen Vorteil: Im Gegensatz zu einem normalen Kochtopf gehen sie schonender mit den Nährstoffen um. Wer die Technik gut beherrscht, kann mit Dampf und Druck schonend kochen.
Was ist besser: Rohkost oder eine gekochte Mahlzeit? Für manche ist das eine Glaubenssache, die Wissenschaft urteilt differenzierter. Einige Inhaltsstoffe gehen durch Kochen verloren - doch manche Mahlzeit wird auf dem Herd sogar gesünder.
Trüffeln sind eine Rarität, sie wachsen nur unter der Erde, an den Wurzeln bestimmter Bäume. Da ihr Duft dem Sexualhormon von Ebern ähnelt, zieht er vor allem die Sauen an. Aber auch andere Tiere können die Spezialität finden.
Keine Kalorien, viele gute Inhaltsstoffe - ungesüßter Tee ist als gesunder Durstlöscher fast unschlagbar. Mate-Tee soll sogar noch mehr können und eine echte Fatburner-Wirkung haben.
Ja, wenn man dabei die Kalorien im Blick behält. Die Menschen in Spanien, Italien, Griechenland und Südfrankreich sind nicht gerade als Kostverächter bekannt. Sie gießen reichlich Öl über ihren Salat, lieben Weißbrot, essen sich an Nudeln, Reis und Polenta satt und trinken täglich ihr Glas Wein.
Ob grün oder gelb: Bananen sind gesund und bekömmlich. Die Farbe der Bananenschale gibt lediglich Aufschluss über den Reifegrad und den Zuckergehalt der krummen Frucht.
Mit dem herben Urtrunk der Azteken "Xocolatl" hat der heutige Instantkakao nicht mehr viel gemeinsam. Statt Kakaopulver dominieren heute Zucker und fragwürdige Nährstoffzusätze das beliebte Schoko-Getränk.
Sie sind klein, süß und ein gutes Mittel gegen Heißhunger: Rosinen liefern dem Körper eine Menge Ballaststoffe. Es ist vor allem die Kombination von verschiedenen Faser- und Quellestoffen, die den Beeren ihre sättigende Funktion geben.
Immer mehr Hobby-Köche entdecken Meersalz für sich. Die groben Körner sollen besser schmecken und auch gesünder sein, als "normales" Speisesalz. Dabei ist die Luxus-Würze nicht besser, sondern einfach nur teurer.
Geheime Schlankmacher gibt es viele. Ein effektiver und eher unbekannter Fettkiller sind Sojabohnen. Das fanden US-Forscher in einer Studie heraus.
Schimmelige Lebensmittel sind verdorben, ungenießbar und gehören sofort in den Müll. Nicht unbedingt. Denn manchmal reicht es aus, die Stelle großzügig wegzuschneiden.
Reisekrankheit, Seekrankheit, Flugkrankheit: das Leiden hat viele Namen. Während die Menschen im PKW, Schiff oder Flugzeug sitzen, wird ihnen schummerig, schwindelig, machmal auch speiübel. Gegen die Symptome der Kinetose, so heißt das Leiden medizinisch korrekt, kann die Ingwerwurzel helfen.
Gegen Muskelkrämpfe sollen Bananen das Allheilmittel sein. Doch als akute Hilfe für den stechenden Schmerz sind sie nicht geeignet. Es gibt bessere Methoden zur Vorbeugung und Behandlung.
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Wenn keine Zeit zum Kochen ist, greift man gerne zu einer Dosensuppe. Kurz darauf folgt das schlechte Gewissen: Denn die Fertiglebensmittel haben bei der Herstellung doch alle Vitamine verloren. Doch das stimmt nicht.
Zöliakie, die Überempfindlichkeit gegen das Getreideeiweiß Gluten, ist meist angeboren und kaum heilbar. Doch es gibt Getreidearten, die kein Gluten enthalten. Dazu gehört auch Buchweizen.
Je dunkler das Brot, desto höher muss der Vollkornanteil sein: Die Farbe hat Einfluss darauf, wie hoch der Gesundheitswert eines Brotes eingestuft wird. Doch oft handelt es sich dabei um eine optische Täuschung. Denn dunkle Brotsorten sind nicht immer gesünder.
Erdbeerkunde für Besserwisser: Biologisch betrachtet ist die Erdbeere keine Beere, auch wenn der Name vielleicht so klingt. In Wahrheit gehört die Erdbeere nämlich zu den Sammelnussfrüchten.
Die Situation kennt wohl jeder: Ein Biss in eine saure Frucht und schon entgleiten die Gesichtszüge zu einer komischen Grimasse - die Lacher sind einem sicher. Aber ist Saures nicht nur für die Anderen lustig, sondern auch für einen selbst? Kann man gute Laune tatsächlich essen?
