Ernährungsmythen
Pilze darf man nicht waschen, weil sie sich sonst mit Wasser vollsaugen und an Geschmack verlieren. Soweit die Ernährungstheorie. Doch das ist so nicht ganz richtig. Experten raten, Pilze gründlich zu säubern - denn an ihnen klebt einiges, was wir besser nicht essen sollten.
Zumindest in der Laborschale wurde es nachgewiesen: Heidelbeeren können im Darm entzündungshemmend wirken. Jetzt müssen die Substanzen der Früchte aber noch in Tablettenform überführt werden.
Wer abnehmen will, sollte in die Berge fahren: Ernährungsmediziner fanden heraus, dass Höhenluft den Appetit hemmt, den Stoffwechsel ankurbelt und die Pfunde purzeln lässt.
Viel Kalzium, hochwertiges Eiweiß und verdauungsfördernde Bakterienkulturen: Zum Naschen am Nachmittag ist ein Joghurt schon fast gefährlich gesund. Und außerdem ist er viel günstiger als Kuchen, Schokoriegel oder Eis. Joghurt hat aber - im Übermaß genossen - auch Nachteile.
Es ist nährstoffreich und enthält wenig Fett: Wildfleisch ist eine gesunde Alternative zum Schweineschnitzel. Allerdings sollte man beim Kauf auf einige Kennzeichnungen achten.
Wenn frischer Fisch haltbar gemacht werden soll, kommt er in den Rauch. So wird verhindert, dass sich Bakterien in den Tieren verbreiten. Vitamine gehen dabei kaum verloren. Allerdings sollte man auf den Salzgehalt achten.
Sprossen gelten als besonders gesund und sollen voller wichtiger Vitamine stecken. Sie landen auf dem Salat und auf belegten Broten und werden von Fans als Gemüseersatz gefeiert. Aber wissenschaftlich bewiesen ist ihr Gesundheitswert nicht.
Ein guter Start in den Tag beginnt mit einem nahrhaften Frühstück. Wer auf seine Figur achtet, greift morgens gerne zu Müsli. Es macht lange satt und liefert wertvolle Nährstoffe. Aber Vorsicht: Nicht jedes Müsli ist wirklich gesund.
Grüne und gelbe Bohnen enthalten Phasin, einen giftigen Stoff. Um ihn unschädlich zu machen, sollte man die kleinen Stangen immer gut kochen.
Die Zeitschrift Öko-Test hat 20 handelsübliche Reissorten untersucht. Das Ergebnis: Kein Produkt bekam ein "sehr gut", in vielen fanden sich Schadstoffe.
Jeder Bundesbürger konsumiert im Schnitt 144 Stück Kaugummi pro Jahr. Das sieht weder schön aus, noch wirkt schmatzendes Kaugummi kauen besonders schlau. Dennoch glauben laut einer Emnid-Umfrage knapp 40 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 49 Jahren, dass Kaugummi kauen die Konzentration steigert.
Rosinen, Aprikosen, Pflaumen: Trockenfrüchte sind gesund - solange sie ungeschwefelt sind. Denn der Verzehr von geschwefeltem Trockenobst kann unangenehme Folgen haben.
Spinat aus der Mikrowelle enthält tatsächlich schädliches Nitrit. Dennoch ist die Menge für einen Erwachsenen ungefährlich. Der Grund: er kann die entstehenden Schadstoffe schnell wieder abbauen.
Seit mehr als 3000 Jahren wird die Zwiebel als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut und ist heute ein unentbehrlicher Küchenhelfer. Was viele nicht wissen: Ihre gesundheitlichen Wirkungen haben auch mit ihrer Größe zu tun.
So ein Ärger: Da hat man sich endlich zu einem Krafttraining durchgerungen und was ist das Ergebnis? Statt abgenommen zu haben, bringt man plötzlich mehr Gewicht auf die Waage. Doch davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.
Schon die Römer wussten um die Heilkraft des Kohls. Sie verbrannten die Blätter, mischten die Asche mit Fett und setzen die Salbe gegen Entzündungen ein. Doch auch in Rohform kann der Kohl den Körper unterstützen.
Wenn es ums Aufwärmen von Lebensmitteln geht, hat jeder so seine Theorie. Spinat nein, Broccoli ja und Sauerkraut soll mit jedem erneuten Garen sogar besser werden. Bei Pilzen ist es weniger eindeutig, denn hier gilt: jein. Zuchtpilze dürfen aufgewärmt werden, bei Wildpilzen sollte man es besser nicht tun. Vorsicht ist immer geboten, denn durch ihren hohen Wassergehalt und ihre zarte Struktur sind alle Pilze besonders empfindlich und leicht verderblich.
Die Sauermilchprodukte müssen in keinen Konkurrenzkampf treten - beide sind sehr gesund. Die in ihnen enthaltenen Milchsäuren schützen bei regelmäßigem Verzehr Darmflora und Immunsystem. Sogar Menschen, die unter einer Laktoseintoleranz leiden, vertragen Kefir und Joghurt oft gut.
Tee ist besonders kalorienarm und der perfekte Diät-Drink. Und einige Tees, z.B. aus Brennnesseln, können eine Gewichtsabnahme sogar noch zusätzlich unterstützen.
Calcium - wichtiger für unsere Knochen und Zähne - steckt nicht nur in Milchprodukten. Mandeln enthalten sogar doppelt so viel Calcium, wie Joghurt.
