Ernährungsmythen
Trockenfrüchte sind eine gute Alternative zu frischen Früchten. Sie enthalten nämlich fast genauso viele Vitamine. Es kommt allerdings auf das Verfahren der Trocknung an.
Innen weiß, außen orange wie ein Krebs: Surimi gibt es inzwischen in fast jedem Supermarkt. Sushi-Fans kennen die Stäbchen auch aus dem Japan-Restaurant. Aber das feste, quietschrote Fleisch kommt nicht etwa vom echten Krebs - es ist ein Imitat.
Echter Kaviar ist teuer. Und das ist auch gut so, denn würde man den Fischrogen in zu großen Mengen verzehren, täte das der Gesundheit gar nicht gut. Kaviar treibt unter anderem den Cholesterinspiegel in die Höhe.
Es kann eine bewusste Entscheidung sein, ausschließlich Geflügelfleisch zu kaufen und z.B. auf Schwein zu verzichten. Bei Geflügelwurst-Aufschnitt ist ein Blick aufs Kleingedruckte aber dringend ratsam.
Leinsamen gelten als Wunderwaffe bei Verdauungsbeschwerden. Zu Recht: Die enthaltenen Ballaststoffe überziehen die Magen-Darm-Schleimhaut mit einem schützenden Film, beruhigen und wirken gegen Verstopfung.
Über ein "zu viel" müssen wir uns scheinbar keine Gedanken machen, denn neue Studien belegen: wir essen zu wenig Obst und Gemüse! Doch wie viel ist überhaupt genug?
Ein knackig frischer Salat steckt voller Powerstoffe und liefert kaum Kalorien. Da kann guten Gewissens zugeschlagen werden. Aber Vorsicht: Die falsche Sauce macht den gesunden Genuss schnell zunichte.
Wozu braucht man Salat und Früchte, wenn es doch auch Vitamintabletten gibt? Auf diese Weise kann man sich die wichtigen Verbindungen doch ganz leicht beschaffen. Ganz so einfach ist es nicht - denn die Tabletten können längst nicht so viel, wie behauptet wird.
© Unsplash/ Amit Lahav
Gummibärchen werden häufig als fettfreie Nascherei angepriesen - doch die bunten Gummi-Snacks sind keineswegs ein Schlankmacher. Denn sie stecken voller Zucker.
Rosmarin ist die Heilpflanze des Jahres 2011. Und das aus gutem Grund: Das aromatische Küchenkraut wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus.
Ginge es nach der Broca-Formel, wäre das Idealgewicht leicht zu berechnen. Man nimmt einfach die Körpergröße in Zentimetern und zieht davon die Zahl Hundert ab. Männer ziehen dann noch mal 10 Prozent ab, Frauen 15 Prozent. Fertig. Wer mit seinem tatsächlichen Gewicht jetzt aber über oder unter dem Ergebnis liegt, muss sich nicht ärgern, die Broca-Formel taugt nicht viel.
Beide sind gesund und haben viele Fans. Nur eines sollte man lieber nicht tun: Birnen und Äpfel zusammen lagern. Denn das mögen die Früchte gar nicht gern.
Dinkel hat viele gesundheitliche Vorzüge. Er steckt voller Vitamine und Mineralien. Und man kann ihn genauso verwenden wie Weizen.
Birnen sind nicht nur besonders säurearm, sie enthalten auch viele gesunde Inhaltsstoffe. Und einige davon tun besonders dem Bauch gut.
Ja, Muskat ist giftig. Aber man muss die Gewürznuss schon stark überdosieren, um diese Negativ-Wikrung zu spüren. Der Gebrauch in der Küche ist unbedenklich.
Sauerkraut ist gesund. Das ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Und heute kann die Wissenschaft sogar erklären, woran das liegt.
Er schmeckt lecker, macht einen bei den Kollegen aber unbeliebt: Wer am Abend Knoblauch gegessen hat, muss am nächsten Tag mit einem üblen Atem rechnen - und mit Kollegen, die nicht sehr erfreut darüber sein werden. Doch es gibt Hilfe gegen den Gestank: Milch.
Ein Schlummertrunk am Abend? Viele Menschen halten dies immer noch für eine gute Einschlafhilfe. Wissenschaftler sehen das allerdings nicht so und raten daher vom Schlummertrunk ab.
Nach dem Essen ein Verdauungsschnaps - so sieht für viele der optimale Absacker aus. Dabei lässt sich das Völlegefühl nach fettem Essen wesentlich gesünder bekämpfen. Und zwar mit Kräutertee.
Der Verdacht liegt nahe: Was süß ist macht dick. Also sollten sich auch hinter den süßen Brotaufstrichen üble Dickmacher verstecken. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das stimmen, es kommt auf die richtige Dosierung an.
