Ernährungsmythen
Stimmt es, dass fettreiche Lebensmittel schlecht sind? Muss man auf Kohlenhydrate verzichten, wenn man abnehmen möchte? Haben Veganer und Vegetarier einen Eiweißmangel? EAT SMARTER klärt die größten Ernährungsmythen auf.
Das Gerücht hält sich hartnäckig: Schokolade soll Pickel verursachen. Doch Schoko-Fans können beruhigt sein. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Schokolade und Pickeln. Es sind eher die Sexualhormone, die für die unreine Haut verantwortlich sind.
Im feuerroten Paprikapulver stecken viele gute Inhaltsstoffe. Vor allem der Vitamin C-Gehalt kann sich sehen lassen. In guten Sorten ist er mehr als doppelt so hoch wie in Äpfeln.
"Wein auf Bier, das rat ich dir!"- diesem Trinkspruch zufolge ist Wein zumindest in Punkto Kopfschmerzen die bessere Wahl. Ein gutes Glas gehört für viele Menschen zu den größten Genüssen des Alltags und soll viel gesünder als Bier sein.
Orangensaft als Blutdrucksenker? Laut einer neuen Studie aus Frankreich soll das funktionieren. Bereits zwei Gläser Orangensaft am Tag sollen einen positiven Effekt auf den Blutdruck haben.
Aus grün wird schwarz. Je länger Oliven am Baum hängen, desto stärker wird der Farbunterschied. Doch bei den Steinfrüchten ändert sich nicht nur die Farbe, sondern auch der Gehalt an Fettsäuren und Nährstoffen.
Guaven sind in Deutschland noch nicht allzu bekannt. Dabei punktet die Tropenfrucht durch wenig Kalorien und einen hohen Vitamingehalt. Vor allem vom Vitamin C steckt viel in der exotischen Frucht.
Es gibt die Diäten, die versprechen wahre Wunder: Drei Kilo Fett weg und das in zwei Tagen. Nun, es wäre ein strammes Programm, denn der Körper müsste immerhin 21.000 Kilokalorien verbrennen.
Kaffee macht wach - das ist bekannt. Doch was viele nicht wissen: auch entkoffeinierter Kaffee hat einen Muntermacher-Effekt. Denn auch in ihm steckt ein Rest Koffein.
Schnipp schnapp sind die grünen Blätter ab und landen im Müll. Dabei stecken gerade in diesem Teil vom Porree besonders viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe.
Sekundäre Pflanzenstoffe wirken zellschützend und viele Beeren stecken voll davon. Einen besonders hohen Gehalt an den "Gesund"-Stoffen hat die Aroniabeere.
Hat die Temperatur der Mahlzeit Einfluss auf ihren Wert für den menschlichen Organismus? Nein. Aber viele Speisen werden durch das Erhitzen bekömmlicher.
Die gute Nachricht vorweg: Fast jeder kann schlank werden. Denn es gibt nur wenig Menschen weltweit, die durch ererbte Stoffwechselstörungen krankhaft dick sind. Nun kommt allerdings der Haken: Einige Menschen brauchen länger, ehe sie ihre Pfunde trotz Training und gesundem Essen loswerden.
Grünkohl kann das Fortschreiten der Makula-Degeneration stoppen. Der Grund: Das Gemüse versorgt die Augen mit Lutein. Das Carotinoid schützt die Netzhaut vor schädlichen Lichteinflüssen und verhindert, dass sie zerstört wird.
Sie sorgt für die nötige Frische und gibt häufig den richtigen Geschmack: Minze ist eine leckerer Bestandteil in Tees, Bonbons oder Cocktails. Und hilft sogar gegen Kopfschmerzen. Wer sich Minzöl auf die Schläfen einmassiert, kann Spannungskopfschmerzen damit lösen.
Eigentlich sind Süßstoffe ein guter Zuckerersatz: Sie enthalten kaum Kalorien und machen daher nicht dick. Doch ihre Verwendung ist umstritten, die Zuckerersatzstoffe sollen Heißhunger auslösen.
Es ist aber auch wirklich praktisch: Statt Äpfel zu waschen, Bananen zu schälen oder Kiwis zu pellen, sind Smoothies gleich zum Verzehr bereit. Die pürierten Früchte zum Trinken gelten inzwischen als ideale Zwischenmahlzeit. Aber können Smoothies wirklich gesundes Obst ersetzen?
Die Diät-Experten waren sich lange Zeit einig: Nüsse machen dick. Immerhin stecken unter der Schale bis zu 70 Prozent Fett. Doch mittlerweile hat sich das Bild über die Früchte geändert. Wer Pfunde verlieren will, der sollte sogar ab und zu Nüsse oder Mandeln knabbern, empfehlen die Fachleute.
Wer sein Essen nicht hastig herunter schlingt, sondern ausgiebig kaut, leistet gute Vorarbeit für den nachfolgenden Verdauungsprozess - Magen und Darm können die Nahrung so leichter und schneller verarbeiten.
Über den Wolken ist alles anders. Der Hals wird trocken, die Ohren fiepen, die Beine schlafen ein. Und noch ein Phänomen erstaunt: Viele Reisende trinken Tomatensaft. Eine Untersuchung des Frauenhofer-Instituts für Bauphysik in Zusammenarbeit mit der Lufthansa fand jetzt heraus, warum das so ist.
