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Gesundes Grundrezept
Sauerteig
15 Min
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Wie gesund ist Sauerteig?
Die Basis eines jeden Sauerteigbrots ist das Anstellgut. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus Roggenmehl und Wasser, das mehrere Tage gefüttert wird. So können sich Milchsäurebakterien und Hefen optimal vermehren. Diese Mikroorganismen produzieren Milch- und Essigsäure, Kohlendioxid sowie Aromastoffe. Zudem wird die Phytinsäure aus dem Getreide abgebaut. Diese ist unbekömmlich und bindet wertvolle Mineralstoffe, welche vom menschlichen Körper dann nicht aufgenommen werden können.
Zutaten
Zubereitung
2 EL Roggenmehl in ein sauberes Glas geben und mit etwa 3 EL lauwarmem Wasser (25 °C) gründlich verrühren. Dabei Teigreste von der Glaswand nach unten schieben. Glas abdecken, aber nicht verschließen (Anstellgut muss atmen können) und an einen warmen, dunklen Ort (24–28 °C) 24 Stunden ruhen lassen; zwischendurch einmal umrühren, Sauerteig wieder abdecken und warm halten.
Nach 1 Tag Sauerteig füttern. Dazu 2 EL Mehl und 2–3 EL lauwarmes Wasser in den Sauerteigansatz rühren. Sauerteig wieder abdecken und warm halten. Am 2. Tag tauchen die ersten kleinen Bläschen an der Oberfläche auf. Erneut füttern, abdecken und warm halten. Sauerteig so 2 weitere Tage füttern.
Am 5. Tag sollte der Sauerteig angenehm säuerlich duften und viele Bläschen aufweisen. Sauerteig erneut füttern. Der fertige Sauerteig kann nun verwendet werden. Etwa 2 EL vom Sauerteig als neues Anstellgut in ein sauberes Glas abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort sollte er etwa einmal pro Woche mit 1 EL Mehl und 1–2 EL Wasser gefüttert werden.




